Kniestedter Kirche
Die ehemalige Kniestedter Kirche in Salzgitter-Bad ist heute ein anerkanntes Kulturzentrum und Aufführungsort für Jazzkonzerte, Folkloreabende, Theaterreihen, Dichterlesungen oder Kabarett. Der Turm und das Schiff der Kniestedter Kirche sind Ende des 15. Jahrhunderts erbaut, Anfang des 17. Jahrhunderts umgebaut und etwa Mitte des 18. Jahrhundert nach Vergrößerung der Fenster in die heutige Form gebracht worden. mehr ...
Ein im Jahre 1003 gegründetes Damenstift trat an die Stelle der unmittelbar daneben liegenden frühmittelalterlichen Steterburg. Die ältesten noch erhaltenen Gebäudeteile stammen aus dem 11. Jahrhundert. Zu den bedeutendsten Sakralbauten Salzgitters gehört die Kirche des Stifts. Die Geschichte dieses Gotteshauses und die seiner beiden Vorgängerbauten reicht in die Zeit der Gründung des Damenstifts zurück.
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Erbaut wurde die Kirche vor dem Jahr 1236 vom Ritter Thietmar von Oddincrodhe als Kapelle für ein im Bereich seines Gutes gelegenes kleines Marienkloster. Ende 1236 wurde das Kloster nach Wülfinghausen bei Eldagsen verlegt. Ein wundertätiges Marienbild - vermutlich eine Säule - machte die Kapelle weit über die Grenzen des Ortes hinaus berühmt und zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort.
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Im Jahre 940 stiftete Graf Immat ein Frauenkloster und aus dieser Zeit muss auch der erste Vorgängerbau der heutigen Kirche St. Abdon und Sennen stammen. Sehenswert ist die wertvolle Barockorgel, die zu den besten ihrer Art im norddeutschen Raum zählt und das Lindenholz-Kruzifix, das um 1000 entstanden ist. Es handelt sich nach dem Kölner Gero-Kreuz um das älteste Großkreuz Deutschlands.
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Die kleine Vöppstedter Dorfkirche entstand im 12. Jahrhundert, sie ist ringförmig vom historischen Vöppstedter Friedhof umgeben, der seit 1886 nicht mehr belegt wird. Die Vöppstedter Jakobus-Kirche, welche urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt wurde, bildete den Kern des alten Dorfes Vöppstedt, welches vermutlich wesendlich älter gewesen sein muss.
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Die Kirche St. Maria Magdalena in Salzgitter-Salder ist eine der wenigen barocken Quersaalkirchen in Norddeutschland und entstand in dieser Form als ein Konfessionszeugnis des Erbprinzen und späteren Herzogs August Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg in den Jahren 1713 bis 1717.
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St.-Andreas-Kirche
Die Frage, wann die erste Kirche oder Kapelle in Salzgitter-Lebenstedt erbaut wurde, wird sich wohl nie genau beantworten lassen. Als die alte Kirche im April 1857 abgerissen wurde, schätzte man ihr Alter auf 500 Jahre. Der Grundstein der heutigen Kirche wurde am 4. Mai 1857 gelegt. Schon am 6. Juli 1857 wurde der Schlussstein in den Bogen über der Haupttür an der Turmseite eingesetzt.
St. Matthäus-Kirche
Der Grundstein der St.-Matthäus-Kirche in Salzgitter-Lebenstedt wurde am 5. Juli 1967 gelegt. Der Bau aus Stahlbeton wird im äußeren Erscheinungsbild von dem weithin sichtbaren Turm bestimmt. Seine wuchtigen und eckigen Kanten ragen nach oben und enden ohne formalen Abschluss gleichsam in Fingern, die zum Himmel weisen. Das Gotteshaus soll als erstes in
der evangelischen Landeskirche abgerissen werden.
St.-Nicolai-Kirche
Zwischen 1614 und 1619 lässt Herzogin Anna Sophie von Braunschweig-Wolfenbüttel über den Fundamenten der abgebrochenen St.-Nicolai-Kapelle einen größeren Kirchenneubau ausführen. 1667 muss die erste größere Kirchenreparatur durchgeführt werden. Kollektengelder und gespendetes Holz ermöglichen es 1698 eine Orgel anzuschaffen.